Belonging before Believing

P. George Elsbett ist der geistliche Leiter des Zentrum Johannes Paul II. Er erzählt seine Geschichte wie er von der Ranch in Kanada über einen großen Streit mit seinen Eltern nun seine Berufung als Priester dafür einsetzen kann mit dem Zentrum Johannes Paul II. einen Ort zu leiten, an dem viele junge Menschen Gott begegnen können.

von | 16. Dezember 2025

In der ersten Folge der zweiten Staffel unseres Podcasts Karol & Co. haben wir einen vielgesehenen und besonderen Gast: P. George Elsbett, den Leiter unserer Gemeinde. P. George gibt uns tiefe Einblicke in seinen ungewöhnlichen und von tiefem Ringen geprägten Weg zur Priesterberufung und die Entstehung unseres Zentrums, jetzt in neuer Gestalt in der Praterstraße 28.

Ein Junge träumt vom Priestertum

Schon als Fünfjähriger hatte P. George den Wunsch, Priester zu werden, eine Idee, die ihn nie ganz losließ. Seine Reise führte ihn jedoch durch turbulente Gewässer. Er war zunächst in einer Schule der Legionäre, die er als „wahnsinnig tolle Erfahrung“ empfand. Doch als seine Eltern ihn aufgrund von Gerüchten aus der Schule nahmen, verbrachte er drei Jahre in einem Seminar der Piusbrüder. Er erkannte während seines Studiums der Fundamentaltheologie, dass diese Gemeinschaft nicht nur schismatisch, sondern nicht katholisch handelte, da sie die Grundsäulen der apostolischen und sakramentalen Lehre verleugnete, und verließ diese.

Ein Sprung ins kalte Wasser

Nach einem intensiven Ringen und über anderthalb Monaten des Nachdenkens, in denen sein Gebet oft nur aus dem Wort „Hilfe“ bestand, traf er 1993 eine tiefgreifende Entscheidung. P. George beschreibt den Glauben als einen Sprung — eine Erfahrung, die mit dem Fallschirmspringen vergleichbar ist: Du musst springen, um zu wissen, wie es geht. In diesem Moment des Vertrauens, inmitten des Streits seiner Eltern, für die seine Entscheidung, seinen Weg in dieser Form zu gehen sehr schwierig war (der „Kampf“ dauerte acht Jahre an und endete erst an seiner Ewigen Profess), wurde ihm vieles klar.

Kirche in der modernen Welt

P. George teilt, wie diese spirituelle Reise und die späte Ankunft in Österreich ihn dazu führten, über die Rolle der Kirche im 21. Jahrhundert neu nachzudenken. Angesichts der Tatsache, dass die alte Volkskirche in Westeuropa heute nicht mehr funktioniert, sei ein Paradigmenwechsel dringend notwendig, um Menschen zu erreichen, die nicht mehr in den Kirchenbänken sitzen. Das neue Zentrum in der Praterstraße wurde konzipiert, um Gemeinschaftsflächen zu bieten und Menschen gemäß dem Prinzip „Belonging before Believing“ (Zugehörigkeit vor Glaube) auf dem Weg der Jüngerschaft zu führen. Er betont, dass die Vision für das Haus „God-sized“ sein muss – nur machbar, wenn Gott eingreift.

Die Episode gibt tiefe Einblicke in zentrale Fragen:

• Die Berufung: Wie findet man seinen Weg, selbst wenn die eigenen Eltern nicht überzeugt von ihm sind?
• Der Paradigmenwechsel: Warum muss die Kirche in einem postchristlichen Zeitalter visionär sein und wie sehen konkrete Pläne für Church Planting aus?
• Die geistliche Heimat: Wie kann eine neue Gemeinde ein Ort werden, an dem Menschen die Herrlichkeit Gottes und die Schönheit des Himmels begegnen können?
Höre die ganze Folge mit P. George Elsbett jetzt an, um seine vollständige Geschichte zu erfahren und die tiefgehende Vision des Zentrums Johannes Paul II. kennenzulernen.

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Karol & Co. Podcast